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16. August 2016 / Dagmar Grace Reder

Poeten des Alltags

Unter den Wolken der Routine
wo graue Alltäglichkeit herrscht
Gedanken toben unbeherrscht
hinter Gittern der Zeittermine

Genau dort werden sie gefunden
unter grauen ihresgleichen
mit Innerem so sehr weichem
nach schlaflosen, langen Stunden

Doch der Alltag vor ihren Augen
enthält so viel mehr Nuancen
Gott selbst kreiert ihnen Chancen,
zu zeigen, wie viel Tage taugen

Dort schimmern Strahlen auf dem Wasser
Drüben himmlisch singt ein Vogel
Da durchschimmert grün ein Hügel
So werden ihre Sorgen blasser

Doch eh merkt einer auf den Straßen
Sind sie wieder weg, verschwunden
Nur nach einigen Sekunden
Vergeblich die Suche in Massen

Nur ein Stück Papier, ein Schluck Tinte
kennt bittersüßes Geheimnis
Im Kopf der Gefühle Wildnis
Ins Korn werfen sie nie die Flinte

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